Gartenhäuser zeitlos stilsicher - auf Goethes Spuren
Wer sich heute für den Kauf und den Aufbau eines eigenen Gartenhauses entscheidet, befindet sich in prominenter Gesellschaft. Schon Goethe lebte und arbeitete in einem Gartenhaus.
Noch heute in Weimar zu besichtigen, war Goethes Gartenhaus der Ort an dem so bedeutende Werke wie Iphigenie auf Tauris, Egemont und Torquato Tasso geschrieben und bearbeitet wurden.
1776 bekam Goethe das Gartenhaus, das wenige Jahre zuvor wohl noch als Wirtshaus diente, von seinem Freund Herzog Carl August, geschenkt. Die Lage war und ist perfekt, mit angeschlossenem Garten direkt am Ilmenhang.
Den Garten rund um das Gartenhaus gestaltete Goethe nach Ideen aus englischen Landschaftsgärten. Er ließ Obstwiesen, Gemüsebeet und Blumenrabatten anlegen. Außerdem gab es diverse Wege, die sich durch das Gelände schlängelten und zu großzügigen Gartenplätzen führten.
Vier Jahre nutze Goethe das Gartenhaus als Wohnhaus, später dann als Sommerresidenz, da seine Bibliothek die ständig wuchs, schließlich in dem kleinen Gartenhaus keinen Platz mehr fand. So zog er in ein größeres Haus in Weimar.
Seit 1998 gehört das Gartenhaus zum Weltkulturerbe der Unesco, als ein Sinnbild der Wirkungsstätten des klassischen Weimars. Mittlerweile steht es interessierten Besuchern als Museum zur Verfügung.
Doch nicht nur Goethe war ein Fan von Gartenhäusern, auch Schiller schrieb einige seiner bekannten Werke in der Ruhe der Natur. Lesen Sie mehr über Schillers Gartenhaus!
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